Gründung

1966

Verkaufsfläche

20.000 m²

Mitarbeiter

70

Standort

Coesfeld

Fazit

Die Erfolgsfaktoren des Projekts fasst Ralf Boer abschließend kurz zusammen:

„Entscheidend waren die Zeit, die wir uns für die Umsetzung inklusive Schulungen genommen haben, und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit SHD auf Augenhöhe. Hier merkt man, dass viele SHD-Mitarbeiter aus der Möbelbranche kommen und wissen, wovon wir und sie reden. Mein Sohn und ich stehen voll und ganz hinter der neuen IT. Dies hat sich auch positiv auf unsere Mitarbeiter ausgewirkt.“

HIGHLIGHTS

Herausforderung

Interliving Boer benötigte eine zukunftsfähige, moderne und anwenderfreundliche Systemwelt. Zudem galt es die Serverlandschaft zu erneuern.

Lösungskomponenten
  • SHD ECORO
  • Finanzbuchhaltung Perfacto
  • SHD Portal
  • SHD ECORO CRM
  • SHD ECORO Kasse
  • SHD ECORO Portal
  • SHD-Rechenzentrum
Vorteile
  • Sichere Migration von MHS zu SHD ECORO durch den Einsatz der Warenwirtschaftsbrücke
  • Vernetzte und integrierte Systemwelt
  • Flexibel und anwenderfreundlich

IT-Quantensprung: Von MHS zu SHD ECORO

Nach 30 (!) Jahren Warenwirtschaftssystem MHS ist das Coesfelder Möbelhaus Interliving Boer 2019 auf SHD ECORO umgestiegen. Ein entscheidender und zukunftsweisender Schritt für den InterlivingPartner, den die Geschäftsführer Ralf und Stefan Boer wohlbedacht und konsequent gemeinsam mit SHD umgesetzt haben. Mit zum Erfolg des Projekts hat auch die neue SHD Warenwirtschaftsbrücke beigetragen.

Unser Ziel war eine zukunftsfähige und moderne Systemwelt, mit der wir alle Prozesse des Möbelhandels abbilden und bei Bedarf automatisieren können.

Stefan Boer
Geschäftsführer Interliving Boer

Das Unternehmen

Am 19. Oktober 1966 legte Siegfried Boer gemeinsam mit seiner Ehefrau Elfriede im Ortskern von Lette den Grundstein für das Familienunternehmen Möbel Boer. Seit 2000 ist das Möbelhaus, das mittlerweile von Siegfried Boers Sohn Ralf und Enkel Stefan geführt wird, in Coesfeld an der B474 angesiedelt und beschäftigt auf über 20.000 Quadratmetern etwa 70 Mitarbeiter. Das erfolgreiche Unternehmen ist heute eines von rund 50 Interliving-Häusern im Einrichtungspartnerring VME.

Projektverlauf

Nachdem Ralf und Stefan Boer die Anforderungen gemeinsam mit SHD definiert hatten, erarbeitete SHD daraus ein Paket mit exakt auf die Wünsche des Möbelhauses abgestimmten IT-Lösungen. SHD-Projektleiter Carsten Scheidt: „Wir haben bei solch einer Umstellung ein bewährtes, standardisiertes Vorgehen, das wir im Einzelfall individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zuschneiden. So haben wir bei Interliving Boer zwei Systeme bereitgestellt. Einmal ein Server vor Ort als Testsystem für die Testübernahme und den Check der MHS-Daten. Auf diesem System wurden auch die Workshops mit den Anwendern durchgeführt. Zudem wurde das Testsystem im Rahmen der Workshops gemäß der Kundenanforderungen parametrisiert und konfiguriert.“

Das zweite System war das SHD ECORO-Echtsystem im SHD Rechenzentrum, das über die Warenwirtschaftsbrücke mit Daten gefüllt wurde und parallel zu MHS lief. Dabei wurde es permanent mit den Echtzeitdaten aus MHS versorgt. Somit verfügte SHD ECORO immer über den gleichen Datenstand wie MHS. Dieses Vorgehen ermöglicht eine smarte Konfiguration des Echtsystems bis zum geplanten GoLive-Termin.

Am 9. September 2019 war GoLive für SHD ECORO. „Theoretisch hätten wir die Umstellung sogar mehrere Wochen vorziehen können, so gut ist alles gelaufen. Bedenken hatte ich lediglich bei der Serverumstellung. Haben wir etwas übersehen? Funktioniert die Leitung ins Rechenzentrum, wenn wir unsere Anlage abschalten? Aber auch davon haben wir letztendlich eigentlich nichts bemerkt, außer dass das Brummen unserer Server plötzlich verstummte“, erinnert sich Stefan Boer.

Die Herausforderung

Nachdem MHS bei Interliving Boer 30 Jahre gute Dienste geleistet hatte, entschied sich die Geschäftsleitung 2019 für die Anschaffung eines neuen ERPSystems, um den heutigen und zukünftigen Anforderungen des Markts optimal gerecht werden zu können.

Das Ziel hatten Ralf und Stefan Boer vorab klar definiert: eine zukunftsfähige und moderne Systemwelt, mit der man alle Prozesse des Möbelhandels abbilden und bei Bedarf automatisieren kann.

Zudem sollten die Lösungen leicht zu erlernen und anwenderfreundlich sein. Einen weiteren wichtigen Punkt bildete die Serverlandschaft. Auch sie war in die Jahre gekommen und sollte erneuert werden.

Entscheidungsfindung

Vor der Entscheidung hatten sich die Geschäftsführer kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt und sich über die am Markt vorherrschenden Branchenlösungen ausführlich informiert. „SHD ECORO haben wir natürlich auch genau unter die Lupe genommen, uns bei Verbandskollegen informiert und einen ganzen Tag bei einem Kollegen verbracht, um die Software auf Herz und Nieren zu prüfen. Letztendlich waren wir überzeugt, dass SHD ECORO unsere Anforderungen am besten erfüllen kann“, erklärt Ralf Boer.

Die Lösung

Ein ERP-Wechsel bei laufendem Betrieb wird häufig mit einer Operation am offenen Herzen verglichen. Anders beim Wechsel von MHS auf SHD ECORO. Hier kam erstmalig die neue Warenwirtschaftsbrücke von SHD zum Einsatz. Sie automatisiert die Datenübernahme aus MHS in SHD ECORO. Dabei hat SHD in Abstimmung mit Interliving Boer die Daten der letzten fünf Jahre - Artikeldaten im sechsstelligen Bereich - aus MHS in SHD ECORO übernommen. Um die reibungslose Übernahme der Daten gewährleisten zu können, wurden vorab fehlerhafte Daten anhand eines Qualitätsberichts in MHS identifiziert, bereinigt oder korrigiert.

„Die Warenwirtschaftsbrücke hat sich mehr als bewährt und wirklich großartige Dienste geleistet.“ Carsten Scheidt, SHD-Projektleiter. Neben SHD ECORO wurden die Finanzbuchhaltung Perfacto, SHD ECORO CRM, SHD ECORO Kasse und SHD ECORO Portal eingeführt. „Wir sind ‚step by step‘ vorgegangen: SHD ECORO Kasse hatten wir bereits vorab eingeführt und an MHS angebunden. SHD Portal und SHD ECORO CRM wurden im November 2019 integriert. Bei den Servern haben wir uns für eine Auslagerung in das SHD Rechenzentrum entschieden“, so Ralf Boer.

Unsere Vorgehensweise hat zu einer großen Akzeptanz der neuen Software beigetragen. Unsere Mitarbeiter stehen zu 100 Prozent hinter der Lösung!

Ralf Boer
Geschäftsführer Interliving Boer

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